Mein Olten

Am Freitagabend um 19 Uhr öffnete das Cultibo mit der Ausstellung „Mein Olten" seine Türen für die „Woche der Begegnung". Bereits draussen wurden die Besuchenden mit einem Blickfang empfangen: In einem der Cultibo-Fenster leuchten über einen Projektor abwechselnd verschiedene Aussagen auf: „Hier fühle ich mich ..." und erzählen Vorbeigehenden, wie Menschen das Cultibo erleben.

Drinnen, im Zentrum der Ausstellung, hängen grosse Plakat-Portraits, auf denen Menschen über ihre Erfahrungen berichten, in Olten zu leben, als AusländerIn oder InländerIn, wie sie Integration erleben und was das Cultibo für sie bedeutet. Die Portraits stammen aus einem Praktikumsbericht in Gemeindepsychologie von Christiane Creutzberg, die zusammen mit Timna Tal Gastgeberin des Abends war. Christiane erzählte, wie es dazu kam: Seit vier Jahren lebt sie im Quartier und erlebte den Aufbau des Cultibo mit. Während eines Seminars in Gemeindepsychologie realisierte sie immer wieder: „Das ist ja genau das, was im Cultibo geschieht." So entstand, zusammen mit dem damaligen Cultibo-Leiter Peter Hruza, die Idee zur Arbeit „Wie wirkt das Cultibo?"

Das Ergebnis ist eine schriftliche Arbeit, die jetzt ebenfalls im Cultibo ausliegt und gelesen werden kann. Eine Projektgruppe zur Vorbereitung der Woche der Begegnung übertrug die Interview-Aussagen aus dem Bericht auf die ausgestellten Plakate, die reichhaltigen Anlass zu interessantem Austausch bieten. Daneben ist ein weiteres spannendes Plakat ausgestellt: Das Ergebnis einer Semesterarbeit in Sozialer Arbeit zweier Studenten der FHNW. Während der politischen Debatte um die Weiterfinanzierung des Cultibo im letzten Jahr und angesichts der Oltner Budgetkürzungen, interessierten sie sich für den „Mehrwert" des Cultibo: Was würde verloren gehen, wenn es das Cultibo nicht mehr gäbe? Matthias Wagner und Jan Blöchlinger führten dazu 5 Interviews mit Cultibo-Nutzern durch und bilanzierten Wert und Gegenwert des Cultibo aus ihrer Sicht auf dem ausgestellten Plakat – das sie am Ende ihrer Einführung dem Cultibo als Geschenk überreichten.

Die ausgestellten Plakate boten den etwa 20 Besuchenden anregenden Gesprächsstoff. Rund um den Apero-Tisch in der Raummitte und an den Plakatwänden entlang entstanden lebhafte Unterhaltungen. Die eigene Meinung zum Thema konnte frau/man/kind auf vorbereiteten bunten Zetteln hinterlassen: „Hier fühle ich mich ......".

Schöner ist zwar die Poster im Cultibo auf sich wirken zu lassen, aber vielleicht möchte man sie ja auch nochmals lesen:
Theorie-Poster, Portraits der Interview-Partner sowie der Bericht zum Praktikum.

Text und Bilder: Andrea Zimmer

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