03.11.2010 Gründung des Trägervereins, um im ehemaligen Coiffeursalon am Bifangplatz ein Begegnungszentrum für die Bewohner-innen der rechts der Aare gelegenen Stadtteile zu schaffen. Die Initiative dafür ging auf Workshops des städtischen Entwicklungsprojektes Entwicklung Olten Ost "EOO" zurück, die im Januar 2010 stattgefunden und ein grosses Bedürfnis nach einer ganzjährig nutzbaren Räumlichkeit gezeigt hatten.

01.03.2011 Der Trägerverein schliesst mit dem Oltner Stadtrat eine Leistungsvereinbarung ab, um für die kommenden Jahre 2011-2013 in einem Probebetrieb ein professionell geführtes Begegnungszentrum zu führen. Er übernimmt aus dem Investitionskredit von EOO die wesentlichen Kosten für Personal und Miete. Im selben Jahr erwirbt die Stadt Olten die Liegenschaft an der Aarauerstrasse 72 zur Sicherung des Betriebes.

30.04.2011 Das Begegnungszentrum Cultibo wird mit einem grossen Fest eröffnet. Erste Veranstaltungen – organisiert von der Bevölkerung für interessierte Oltner-innen – finden statt. Als erster Betriebsleiter baut der aus Horw kommende Peter Hruza, unterstützt vom Vorstand und bald einer Mitarbeiterin, der Oltnerin Andrea Leonhardt, einen lebendigen und vielfältigen Zentrumsbetrieb auf. Das Interesse ist von Anfang an gross und die Aktivitäten wie auch die Mitglieder des Trägervereins steigen kontinuierlich an.

05.05.2012 Das erste Cultibo-Begegnungsfest eröffnet eine neue Form von Quartierfest in der Stadt Olten. Einheimische und Menschen aus anderen Kulturen gestalten zusammen rund um den Bifangplatz ein buntes, informatives und musikalisches Programm.

27.11.2013 Grosse Veränderungen finden statt. Der Gemeinderat stimmt dem definitiven Betrieb des sehr erfolgreichen Begegnungszentrums zu, verpflichtet den Trägerverein aber im Zuge von städtischen Sparmassnahmen mit einer stetigen Budgetkürzung für die Jahre 2014-2016 neue Partnerinnen für den Weiterbetrieb zu suchen.

April 2014 Auf Peter Hruza folgt die Zürcher Psychologin Timna Tal als neue Betriebsleiterin. Sie bringt neue Ideen und Schwung in den Betrieb und setzt die Vernetzung mit ähnlich tätigen Institutionen und Freiwilligen erfolgreich fort.

Dezember 2014 Weitere Veränderungen folgen. Die Stadt veräussert die Liegenschaft an der Aarauerstrasse 72 an einen privaten Eigentümer. Das Cultibo kann trotz Hausverkauf bleiben. Als Nachfolgerin von Andrea Leonhardt wird die Oltnerin Christiane Creutzburg eingestellt.

Januar 2015 Die Integrationsförderung des Kantons Solothurn und des Bundes (SEM) anerkennen die erfolgreiche und pionierhafte Integrationsarbeit des Cultibo an, die mehrheitlich von Freiwilligen geleistet wird, neu mit wesentlichen Beiträgen. Weitere Stiftungen und Fonds sprechen Beiträge an Angebote für Kinder und Jugendliche.

April 2015 Das Cultibo wird immer beliebter und besser genutzt: Der Trägerverein zählt 190 Mitglieder und das Zentrum wird von jährlich über 3000 Besucher/-innen genutzt.

30.04.2016 Das Jubiläum "5 Jahre Cultibo" wird mit dem Fest "Alle an einen Tisch" gefeiert. Beim gemütlichen Zusammensitzen gab es Gelegenheit zum Wiedersehen und zu neuen Bekanntschaften. Aber es gibt einen Wehrmutstropfen: Überraschend kündigt die Zentrumsleiterin Timna Tal auf Ende August, da sie für den Abschluss ihrer Ausbildung als Psychologin ein Vollzeitpraktikum machen muss.

Juli 2016 Der Vorstand hat Christoph Wüthrich als neuen Zentrumsleiter gewählt. Christoph Wüthrich ist ausgebildeter Soziokultureller Animator mit breiter Erfahrung in der Quartier-, Jugend-, Kultur- und Projektarbeit. Er kennt Olten und das Quartier von seiner Tätigkeit als Mitarbeiter im Projekt GenerationenWerken des Vereins Robi Olten.

November 2016 Der Gemeinderat unterstützt deutlich die Stadtratsvorlage zur zukünftigen Finanzierung des Cultibo und genehmigt die Leistungsvereinbarung für die Jahre 2017-2019. Mit dazu beigetragen hat sicher das erfreuliche Ergebnis der unabhängigen Evaluationsstudie der Fachhochschule Luzern.

Aktuell (März 2017) An der GV 2017 treten die Gründungsmitglieder Rita Lanz und Heinz Eng aus dem Vorstand zurück. Sie machen Platz für jüngere Mitglieder: Andrea Leonhardt-Mohr, Benedikt Jäggi und Johanna Utz, damit diese neue Ideen einbringen können.

Olten ohne Cultibo
– eine Vorstellung, die nicht (mehr) möglich ist!

 

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