Gruppenspiele kann man nicht alleine spielen

Es ist unbestritten: Spiele ermöglichen Begegnungen.

Spiele aus aller Welt standen im Mittelpunkt des Samstags-Cultibo im Rahmen der Woche der Begegnung.
Der Spieleabend startete mit einer Gruppe von 15-20 Personen verschiedener Alter und Herkunft. Zu Beginn wurden die ca. 15 Spiele kurz erklärt und dann ging es los.

Das Steinspiel, oder Gudde, wie man es in Indien nennt, kennt dort jedes Kind. Auch in Iran und Nordafrika ist es sehr bekannt und beliebt, wie sich an dem Abend herausstellte. In Zukunft wird das Steinspiel sehr wahrscheinlich auch hier gespielt, denn, zwei schweizerische Primarschullehrerinnen aus der Region wollen es mit ihren Schülerinnen und Schülern spielen. Es macht Spaß, fördert Konzentration und Motorik, weckt den Ehrgeiz der Kinder (und Erwachsenen ;-)) immer die nächste Schwierigkeitsstufe zu meistern, und im Prinzip ist es überall spielbar, da für Gudde nur ein paar Steine benötigt werden, die man leicht aufsammeln kann. Gudde wird mit 5 Steinen pro Person gespielt, die auf dem Boden liegen. Ein Stein wird aufgenommen und hochgeworfen. Während der Stein in der Luft ist, muss ein liegender Stein aufgenommen werden, und dann der Stein in der Luft wieder aufgefangen werden. Wenn man das mit allen 5 Steinen geschafft hat, kommt die nächste Stufe. Hier muss man wieder einen Stein werfen, und dann aber 2 liegende Steine gleichzeitig aufnehmen, und den geworfenen Stein fangen. Danach muss man 3 liegende Steine aufnehmen etc. Weitere Spielstufen sind z.B., dass man die Steine wirft und auf dem Handrücken auffangen muss. Es gibt noch unzählige Varianten, die man einbauen kann, und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielen Dank für dieses tolle Spiel!

Karambal, wurde von einem Teilnehmer aus Sri Lanka vorgestellt. Man spielt es zu viert und muss immer weiße oder schwarze Spielsteine vom Spielfeld in eine der 4 Ecken schnipsen. Ähnlich wie beim Billard gibt es an den Ecken Löcher mit Auffangsäckchen. Man spielt immer schwarz gegen weiß und ist zu zweit in einem Team. Dabei ist Fingerspitzengefühl, Logik und auch Strategie notwendig.
Ein 5000 Jahre altes Spiel ist Backgammon, welches aus Persien kommt. Es wird mit 2 Würfeln und mit schwarzen und weißen Spielsteinen auf einem Spielbrett mit Zacken gespielt. Man spielt es zu zweit.
Aus Österreich wurde ein Spiel gezeigt, welches Königsspiel genannt wird. Dabei muss man einen Kreisel mit einem Faden antreiben, der Spielmännchen umwerfen muss. Dabei muss der Kreisel auch durch Tore gehen, was relativ schwierig ist. Ziel ist so viele Spielmännchen wie möglich umzuwerfen, auch den König. Die Königsfiguren haben Ähnlichkeit mit kleinen Kegelfiguren.
Dann konnte man Speed Crocket am Tisch spielen oder Fußball an einem Mini-Kicker-Tisch. Man konnte einen Turm hoch aufstapeln beim Jenga-Spiel, Stäbchen sammeln beim Mikado-Spiel, Spielsteine rauswerfen bei Mühle, Kindermühle oder beim Dame-Spiel, oder auch einfach ein bisschen puzzeln.

Es wurde viel gelacht und probiert, es gab phasenweise konzentrierte Gesichter und es gab interessante Gespräche - alles in allem ein gelungener Abend.

Text: Christiane Creutzburg, Fotos: Katherine Hofmann, Christiane Creutzburg

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