Samstags-Cultibo Vernissage der Ausstellung

Zum dritten Samschtigs-Cultibo am 24. Januar 2015 stellte die Wahloltnerin Theresa Späni ihre Bilder aus – „Bilder von Mostindien und anderswo". Fünfundzwanzig kleinformatige Bilder in zarten Farben liessen etwa 30 BesucherInnen verweilen – in der Betrachtung der Bilder und miteinander im Gespräch.

Nach der Begrüssung durch Markus Meyer gab Theresa Späni eine Einführung in ihr Schaffen, die sie mit einem vertonten Text von Joseph von Eichendorff begann:

„Schläft ein Lied in allen Dingen
die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen,
triffst du nur das Zauberwort"

In diesen Worten findet Theresa Späni das Ringen um den richtigen Ausdruck wieder – „Wie kann man treffen, was man meint?" – und die Freude, wenn er gelingt.
Wichtig ist für sie die Auseinandersetzung zwischen Licht und Dunkelheit, die sich in vielen ihrer Bilder wiederfindet. Der Apfel, der das Bild ihrer thurgauischen Heimat prägt, ist eines ihrer Hauptmotive. Was sie mit ihm verbindet, ist nicht nur ein feiner Geschmack, sondern tiefes inneres Wohlbefinden, dem sie in ihren Bildern ebenfalls Ausdruck gibt. Für sie geht es in der Kunst darum, Themen zu zeigen, die mit dem Leben zu tun haben und die zu denken geben. Gleichzeitig solle man sich auf seine Kunst nichts einbilden – hier bezieht sie sich auf Alberto Giacometti – „Jedes Kunstwerk sei gänzlich für nichts gezeugt". Wenn es im Malen, Schreiben oder Musizieren gelänge, ein Stück einer tieferen Wahrheit, ein Stück des Absoluten abzubilden, dann mache Kunst Sinn und sei gelungen – und sei gleichzeitig doch nur ein Tropfen im grossen Meer. Sie erzählt auch über die Entstehung ihrer Bilder: Wie sie zu Beginn eine weisse Leinwand vor sich habe – zuweilen gemein weiss sei diese – bis endlich etwas darauf entstehe, worauf sie Bezug nehmen könne. Um die Leinwand zu füllen brauche es Können, aber auch den Mut, einfach geschehen lassen.

Der anschliessende Apero gab Gelegenheit, die Bilder weiterhin und noch genauer zu betrachten. Die Besucherinnen und Besucher hatten Zeit mitgebracht und Interesse an Begegnungen - mit der Bilderwelt von Theresa Späni und miteinander im Gespräch. Nach etwa 3 Stunden endete diese gelungene Vernissage. Theresa Spänis Bilder sind noch bis zum 22. Februar im Cultibo zu sehen.

Andrea Zimmer

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